Deine Adventsbegleitung 2020

04. Dezember 2020

rein werden

abwaschen

den Schmutz

abladen

die Schuld

ablegen

die Angst

vor Gott

rein werden

bereit sein

behalten

die Erinnerung

an die Begegnungen

das Gute

03. Dezember 2020

hinten
einsteigen
auf dem letzten Platz
nicht vorne
stehen
mitreden
hinten
einsteigen
mitmachen
mitfahren
Gott steigt ein
ins Menschenleben
ganz hinten
auf dem letzten Platz
in der Krippe

02. Dezember 2020

Spuren
suchen
von Gott
vom Himmel
auf meinem Weg
Spuren
am Rand
unerwartet
in mir
Gott
kann
ins Leben
strahlen
Spuren finden
von Ihm

01. Dezember 2020

Altes
mit Abstand
wahrnehmen
prüfen
überdenken
wenn Not-wendig
Altes
zurücklassen
ausräumen
aufräumen
loslassen
sich Neuem
öffnen
zuwenden
Gott kommt

30. November 2020

Unüberwindbar
die Distanz
Gott
unendlich
weit weg
unnahbar
im Alten Bund
unüberwindbar
die Distanz
zwischen
Mensch und Mensch
zwischen
Mensch und Gott
unüberwindbar
für den Menschen
nicht für Gott

1. Adventssonntag - Wartezeit

Warten

bis einer kommt

sich kümmert

bis Er kommt

warten

Geduld haben

hoffen

nicht vergessen werden

Er wird kommen

fragen

wie lange

wird es lohnen

bitte warten

Gott kommt

uns entgegen

Distanz – überwunden!

Distanz – Abstand halten! Dazu wurden wir alle recht plötzlich aufgefordert. Der Respekt und die Rücksicht auf andere hat diesen Abstand lange geboten. Die äußerlich eingehaltene Distanz hat bei der ein oder anderen vielleicht innerlich Dinge aufbrechen oder hochkommen lassen. Manches war nicht so ganz einfach – vor allem, weil der Mensch doch an und für sich als soziales Wesen für Nähe geschaffen ist. Plötzlich war „digital“ die neue Nähe – und vielleicht habt Ihr es auch gemerkt: je mehr räumlichen Abstand wir haben, desto feinfühliger und umsichtiger muss ich mit anderen umgehen. Wenn ich nicht weiß, wie der Gesichtsausdruck hinter der Maske ist, muss ich um so mehr auf den Tonfall achten. Wenn ich nicht weiß, ob das was ich sehe, nur an der schlechten Bildqualität liegt oder ob es der anderen, die ich im Videochat sehe, wirklich schlecht geht, brauche ich ein um so größeres Gespür und ein um so offeneres Gespräch. Und was hat das alles mit Advent zu tun? Im Advent warten wir darauf bzw. erinnern uns daran, dass es schon einmal unendlich viel Abstand gab: zwischen den Menschen und ihrem Gott. Und mit der Distanz zu Gott ist die Distanz zwischen Menschen gewachsen. Es gab nur eine Möglichkeit, die Menschen wieder näher zusammen zu bringen – sie mit sich selbst und mit Gott zu versöhnen. Weil die Menschen es sich nicht mehr so recht vorstellen konnten, dass Gott einer ist, der Anteil nimmt am Schicksal seiner Menschen, hat Er selbst dieses Schicksal gewählt. Er selbst hat die Distanz überwunden, ist auf uns zugegangen und ist Mensch geworden – ohne wenn und aber. Lassen wir es zu, dass Gott die Distanz zu  uns überwindet! Machen wir uns auf den Weg zu Ihm – und achten wir darauf, dass der äußerlich in Rücksicht auf andere eingehaltene Abstand nicht zur inneren Distanz wird. In diesem Sinn Gut Pfad durch einen gesegneten Advent!

Bildnachweis:
06.12.20 Maria, Donauwörth, 11.12.20 Sarah, Markt Rettenbach, 12./16.12.20 Dekan Neuner, Donauwörth, Titelblatt Frau Bouyer

Hier ist der Adventskalender zum download

Adventskalender Distanz überwunden 20.pdf (3,9 MiB)